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Geschrieben von Administrator   

Ein Tag bei uns

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Unser Hundeopa "Aaro" ist nun 15 Jahre alt. Nach ihm richtet sich so mancher Tages- oder Nachtablauf. Wenn er Hunger hat oder meint, dass er ausgehen muss, bellt er. Frauchen sagt: "Er benimmt sich wie ein alter Mann im Altersheim". Mittagessen muss pünktlich auf dem Tisch sein. Wir schauen uns gut an, wie man das macht, denn wir wollen später auch so gut versorgt sein.  Herrchen oder Frauchen maulen zwar, wenn sie nachts aufstehen müssen, aber dafür dürfen sie Mittagsschlaf halten, denn Herrchen macht jetzt Altersteilzeit. Das ist schon toll, wir brauchen nicht mehr so früh aufzustehen und er geht jetzt morgens mit uns eine Extrarunde durch die Feldmark.

Sonst hat sich auch noch etwas geändert, der "rote Bus" ist jetzt "grau" und sieht viel poppiger aus. Lenchen lebt bei einer Freundin in Burgdorf, dafür jagen jetzt Dörte und Lotta.

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Besonderen Spaß haben wir an den Gartenteichen, wenn Herrchen den "Blubber" anmacht. Dann kommen aus dem großen Stein oder dem Frosch ganz viele Wasserblasen, die wir dann fangen.

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Im Winter hat Frauchen immer Angst, dass wir im Eis einbrechen, dann dürfen wir nur unter Kontrolle in den großen Garten und müssen im Küchengarten spielen. Da können wir dann alle Leute und Hunde begrüßen, die an unserem Zaun vorbeikommen.

Die alte Geschichte 

Wir stehen morgens um 5 Uhr mit Herrchen auf und marschieren in die Feldmark. Manchmal, wenn Herrchen es nicht gleich merkt, verschwinden wir. Oh... dann ist was los. Die älteren Cairns sind ja brav, die kommen auf sein Pfeifen wieder, aber das Jungvolk - wir kommen nicht wieder!

In diesem Fall wird Frauchen geweckt und sie muß suchen helfen. Manchmal hat sie den siebten Sinn und findet uns, aber wenn wir zwei Stunden lang vermisst werden, ruft sie bei der Polizei an. Die kennen uns, denn zwei Polizisten wohnen in unserer Straße und wissen, dass wir "eigentlich" gut erzogen sind. Dieser Anruf ist nur eine Vorsichtsmaßnahme, bislang sind wir alle wieder heil zuhause angekommen und so oft laufen wir ja auch nicht fort. Aber bei Neuschnee ist alles sooo toll und dann darf Frauchen Spurenlesen, das findet sie dann auch ..... Außerdem hat sie einen roten Ausstellungsbus, den kennen wir genau und wenn wir diesen Bus in der Feldmark sehen, wissen wir, dass wir abgeholt werden. Doch zum Sehen muß es ja hell sein - oder ?
Und deshalb dauert es oft länger, bis wir uns treffen.

Dann gibt es auch nicht so ein leckeres Frühstück wie normal. An so einem Tag und an den nächsten Tagen hören wir dann Worte wie "Mistviecher, Banausen oder so" und alle passen fürchterlich auf uns auf, damit wir nicht wieder einen Dreh zum Abhauen finden.

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Morgens ist unsere Ruhezeit, nur wenn Frauchen einen Trimmhund hat, müssen wir zu dessen stürmischer Begrüßung. Bei gutem Wetter sitzen wir auf der Holztreppe vor der Küche und beobachten unsere Kumpel beim spazieren gehen. Feind oder nicht, Frauchen hört es am Bellen und dann müssen wir die Klappe halten.

Mittags duftet es in der Küche und wir bekommen einen "lecker" Napf voll Futter. Dann flitzt jeder in seine Kiste, wo er in Ruhe fressen kann, damit die Schnellen den Langsamen nicht das Fressen vor der Nase klauen. Und dann ruhen wir uns aus bis Herrchen kommt.

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Das merken wir sofort, die Sirene geht - d.h. "Lenchen" singt und jault in den höchsten Tönen - bis Herrchen im Haus ist. Wir lassen ihm gar keine Zeit zum Kaffeetrinken, denn spazieren gehen mit ihm ist unsere höchste Wonne. Es macht uns auch nichts aus ob es regnet, stürmt oder wenn es sehr heiß ist. Die Bauern haben nämlich große Trinknäpfe für uns aufgestellt. Ihr glaubt das nicht? Sie heißen Hydrantenschächte für die Feldberegnung, aber das ist uns egal. Zum Trinken und Plantschen sind sie Spitze. Und dann geht die Post ab, wir toben über die Felder, jagen Krähen, versuchen Mäuse zu fangen und manchmal schlagen wir auch einen Hunde-Neubürger in die Flucht, der unser Rudel noch nicht kennt. Mit den bekannten Vierbeinern toben wir herum bis Herrchen weitergeht.
Und der passt leider auf wie ein Luchs, dass wir nicht jagen. Einmal haben wir aber doch dem Jäger den Abschuß verdorben, als wir die Rehe verscheuchten. Wir hatten Dornen in den Pfoten und Herrchen musste mit "Besänftigungswasser" beim Jäger Abbitte tun. Aber sonst mögen uns die Bauern und Jäger. Sie halten mit den Autos oder Treckern an, bis wir alle wieder an der Leine sind oder "Sitz" machen, schließlich sind wir wohlerzogen. Frauchen meint zwar, wir seien "Dreckschweine" , wenn wir vom Spaziergang kommen, aber nach 1 - 2 Stunden sind wir wieder blank. Und dann dürfen wir auch mit auf das Sofa. Die Jungens sowieso und die Mädchen nur, wenn Frauchen Zeit hat. Das ist zwar ungerecht, aber wir Mädchen sind so unruhig, sagen die beiden. Na ja, wir sind eben lebhafte Cairn Terrier und keine Stofftiere. Ob Herrchen vorm Schlafengehen lieber Stofftiere hätte? Dann brauchte er nicht noch einmal mit uns nach draußen. Und dann dürfen die Jungs mit ins Schlafzimmer. Sie haben jeder einen großen Käfig mit Trinknapf, aber ungerecht finden wir Mädchen das doch. Dafür machen wir dann nachts manchmal Randale, wenn wir die "Einbrecher" hören. So, das war`s.

Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 25. Mai 2011 )